Sonntag 23. September 2018
  • Für die

    Interessen

    von EPU

    und Kleinst-

    betrieben.

  • Für einfache,

    moderne und

    praxisnahe

    Rahmen-

    bedingungen.

  • Für eine

    nachhaltige

    und

    ethische

    Wirtschaft.

Bundesland:
Offener Brief von Sonja Franzke an Dr. Harald Mahrer | Do., 20. September 2018

Amazon-Gutscheine von der Wirtschaftskammer: geht's noch?!

Eigentlich sollte die Wirtschaftskammer die österreichischen Unternehmen stärken. Sollte man meinen. Stattdessen bewirbt sie die Teilnahme an einer Umfrage mit Amazon-Gutscheinen! Kein Wunder, dass viele WKO-Mitglieder empört sind. Wir sind es auch! Grund genug für Sonja Franzke, stellvertretende Regionalsprecherin der Grünen Wirtschaft, einen offenen Brief an den Chef Dr. Harald Mahrer zu schreiben.

Mi., 19. September 2018

Freiwillig rauchfrei!

freiwillig rauchfrei/Grüne WirtschaftAnfang Oktober beginnt die Eintragungswoche für das "Don't smoke" Volksbegehren der österreichischen Krebshilfe und der Wiener Ärztekammer, das schon fast 600.000 ÖsterreicherInnen unterstützen. Wir auch! Für alle Gastwirte und Gastwirtinnen, die freiwillig rauchfrei sein wollen, haben wir uns etwas Besonders ausgedacht.
Presseinformation | Di., 18. September 2018

»Nachhaltigkeit ist nicht alles, aber ohne Nachhaltigkeit ist alles nichts«

Heute referierte die Umwelthistorikerin Prof. Dr. Verena Winiwarter auf Einladung der Grünen Wirtschaft im WIFI Salzburg über die vielfältigen ökologischen Nebenwirkungen, die die Eingriffe in die Natur mit sich gebracht haben. Josef Scheinast, Regionalsprecher der Grünen Wirtschaft: »Die Erkenntnislage zeigt klar, dass wir unsere Art des Wirtschaftens ändern müssen, um auch in Zukunft gut leben zu können. Utopisten glauben an das ewige Wachstum. Realisten suchen neugierig nach Visionen des Wirtschaftens, die unseren `Überlebensraum´ langfristig erhalten.«

 

Grätzel-Werk-Stadt No 8

Mit Streetart Grätzel aufwerten

Das Calle Libre Festival 2018 in Wien

Bereits zum fünften Mal fand dieses Jahr das Streetart Festival Calle Libre, das von Jakob Kattner im Jahre 2014 ins Leben gerufen wurde, statt.

Er sieht das Calle Libre Festival als eine Chance eine »Brücke (zu) schlagen, zwischen legitimer und neuer Kunst, zwischen Subkultur und Mainstream». Dafür holt er verschiedenste internationale Künstler und Künstlerinnen, die sich mit diesem Thema intensiv beschäftigen, nach Wien. Sie bemalen dann in mehreren Bezirken, über einen Zeitraum von einigen Tagen, ehemals freie Fassaden mit eigenen großflächigen Motiven.

Mi., 12. September 2018

Offener Brief an Dr. Harald Mahrer zur Lehrlingsabschiebung

Die von der Abschiebung betroffenen Arbeitskräfte für die österreichischen Betriebe eine wirtschaftliche Notwendigkeit - WKO-Präsident Dr. Mahrer muss handeln.

 

Sehr geehrter Herr Präsident Dr. Mahrer!

 

Anlässlich Ihrer gestrigen Pressekonferenz zur Präsentation des Fachkräfte-Radars haben Sie dargestellt, dass in Österreich derzeit 162.000 Fachkräfte gesucht werden. Dies sei eine „dramatische Zahl“ und würde die Investitionsbereitschaft, das Umsatzwachstum und die Konkurrenzfähigkeit der österreichischen Betriebe beeinträchtigen. Außerdem sagten Sie, dass daraus eine Abwärtsspirale entsteht, die Österreich im internationalen Wettbewerb schwächt und somit Gefahrenpotentiale hinsichtlich der Arbeitsmarktsituation beinhaltet. Ich teile diese Meinung.

 

Umso mehr bestürzt es mich, wenn einen Tag später der Innenminister der ÖVP-FPÖ-Bundesregierung verkündet, dass angeblich für die in Ausbildung stehenden jugendlichen Asylwerber keine Möglichkeit eines Aufenthaltstitels gefunden werden kann, wenn das Asylverfahren negativ ausgeht. Für den Verbleib dieser Jugendlichen in Österreich haben sich bereits mehr als 61.000 Personen stark gemacht, unter denen sich auch zahlreiche namhafte UnternehmerInnen befinden.

 

Als Vertreter der Interessen der Wirtschaftstreibenden in Österreich, deren gewähltes Sprachrohr Sie auch in Richtung der Bundesregierung sind, enttäuscht es mich zutiefst, dass Sie nicht mit entsprechendem Nachdruck bei der Regierung klar gemacht haben, dass die österreichischen Ausbildungsbetriebe eine Möglichkeit brauchen, ihre Lehrlinge fertig auszubilden und im Anschluss möglichst auch zumindest für eine sinnvolle Zeitspanne – der Vorschlag ist für die Dauer von zwei Jahren – im Unternehmen weiter zu beschäftigen. Das ist nämlich aus wirtschaftlicher Perspektive notwendig.

 

Ich möchte außerdem darauf hinweisen, dass die Art, wie von Seiten des Innenministeriums argumentiert wird, ein Armutszeugnis ist und es offensichtlich keinen Willen bei der Bundesregierung gibt, eine pragmatische Lösung herbeizuführen. Zu fadenscheinig ist die Ausrede, man hätte alle rechtlichen Möglichkeiten geprüft und es gäbe keine Grundlage für eine Ausnahmeregelung bzw. ein humanitäres Bleiberecht. Die Folge ist, dass es – in Abstimmung mit dem Koalitionspartner ÖVP – keine Sonder- und Ausnahmeregelung geben wird.

 

Wenn man aber an anderer Stelle sieht, mit welcher Leichtigkeit und in welchem Tempo Entscheidungen für Gesetzesänderungen herbeigeführt werden, so lange es den Zielen der Bundesregierung dient, ist diese Argumentation ein echter Affront. Hier werden die Möglichkeiten der Bundesregierung gedreht und gewendet wie man es in einem hochentwickelten und demokratischen Staat wie Österreich nicht erwarten würde.

 

Ich ersuche Sie daher Ihren Einfluss auf Ihren Freund und Bundesparteiobmann der ÖVP, Bundeskanzler Sebastian Kurz, geltend zu machen, zumal Sie ja auch selbst Teil des ÖVP-Bundesparteivorstands sind, um doch noch eine Lösung herbeizuführen.

 

Ihnen muss doch einleuchten, dass die von der Abschiebung betroffenen Arbeitskräfte für die österreichischen Betriebe eine wirtschaftliche Notwendigkeit sind! Die Kurzsichtigkeit der Bundesregierung ist vollkommen wirtschaftsfremd, unmenschlich und schadet dem Ansehen Österreichs bei der internationalen Staatengemeinschaft.

 

Hochachtungsvoll,

 

Sabine Jungwirth, Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft

Fachkräftemangel: Der 4-Stufen-Plan der Grünen Wirtschaft

Foto: istock/SolStockHeute hat WK-Chef Mahrer eine Studie zur Situation der fehlenden Fachkräfte präsentiert und auf die Probleme in der Lehrlingsausbildung in Österreich hingewiesen. Nach jahrelangem Schönreden der Dualen Ausbildung braucht es eine umfassende Modernisierung der Berufsausbildung – nur so können auch Kleinstbetriebe Fachkräfte ausbilden! Was es wirklich braucht: der 4-Stufen-Plan der Grünen Wirtschaft für eine moderne, zeitgemäße Berufsausbildung ...

Catherine Khazen ist unsere neue Geschäftsführerin!

Wir stellen die Weichen für die Wahl! Catherine Khazen (47) übernimmt mit 1.9.2018 die Geschäftsführung der Grünen Wirtschaft und folgt damit Roland Koppensteiner. 

Sabine Jungwirth | © August Lechner
Sabine Jungwirth

Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft

 

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