Montag 26. Juni 2017
  • Etwas mehr Unordnung!

Gewerbeordnung

Welche reglementierten Gewerbe freigeben?

Vorschlag einer Vorgangsweise

Die Wirtschaftskammer sollte bei der Gewerbeordnungs-Reform nicht mauern und blockieren, sondern selbst mutige Vorschläge machen! Die Grüne Wirtschaft schlägt folgende Kriterien für eine Freigabe reglementierter Gewerbe vor:

  • Gewerbe, die sich von frei zugänglichen Gewerben im Prinzip nicht unterscheiden (z.B. Reisebüros im Vergleich mit dem freien Handelsgewerbe);

  • Gewerbe, in denen der Markt ohnehin bereits zu über 90% von – im Sinne der österreichischen Gewerbeordnung – Unqualifizierten dominiert wird (z.B. Bäckereien im Vergleich mit den Aufback-Stationen der Supermarktketten);

  • Gewerbe, bei denen sich die Kunden im Voraus selbst vollständig über die Qualität der angebotenen Leistungen informieren können (z.B. Schneidereien im Vergleich mit Mode-Handelsketten);

  • Gewerbe, deren Zugangsmöglichkeiten schon jetzt so kurios und löchrig sind, dass eine weitere Reglementierung ohnehin sinnlos ist (z.B. Gastronomie und die Zugangsmöglichkeit aufgrund eines akademischen Titels);

  • Gewerbe, bei denen Unqualifizierte gar keine Chance haben, ihre Leistungen sinnvoll anzubieten (z.B. Orgelbau);

  • Gewerbe, die ohnehin von halb Österreich am Wochenende im Pfusch bzw. in Eigenregie erledigt werden (z.B. Maler und Anstreicher, Gärtnerei).

»Download: Grüner Antrag im Wirtschaftsparlament

Sabine Jungwirth | © August Lechner
Sabine Jungwirth

Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft

 

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